Seelene – Hypnose und Wellbeing by Aleksandra

Nervensystem

Nervensystem - Coaching für Frauen

Übersicht

Wollen wir uns kennenlernen?

Wenn dein Körper noch immer auf Gefahr reagiert, obwohl dein Kopf längst weiß, dass du heute sicher bist

Vielleicht hast du dich schon oft gefragt, warum du in bestimmten Situationen so stark reagierst.

Warum dein ganzer Körper unruhig wird, sobald dein Partner sich zurückzieht. Warum du plötzlich nichts mehr sagen kannst, obwohl du dir vorher genau überlegt hast, was du ansprechen möchtest. Warum du wieder Ja sagst, obwohl du eigentlich Nein meinst. Oder warum du dich nach einem Konflikt sofort schuldig fühlst und alles tun möchtest, damit zwischen euch wieder Harmonie herrscht.

Vielleicht weißt du sogar längst, woher einige deiner Muster kommen. Du hast Bücher gelesen, Podcasts gehört, viel reflektiert und verstanden, dass du dich häufig anpasst, Angst vor Ablehnung hast oder dich in Beziehungen schnell selbst verlierst.

Und trotzdem reagierst du in den entscheidenden Momenten wieder genauso wie früher.

Das liegt nicht daran, dass du zu wenig verstanden hast oder dich nicht genug bemühst. Häufig ist dein Körper einfach schneller als dein bewusster Verstand. Noch bevor du in Ruhe überlegen kannst, was du jetzt wirklich möchtest, hat dein autonomes Nervensystem die Situation bereits bewertet und eine Schutzreaktion ausgelöst.

Genau dort setzt Nervensystem-Coaching an.

Es geht nicht darum, deine Reaktion wegzumachen oder dich noch besser zu kontrollieren. Es geht darum, zu verstehen, was in deinem Körper geschieht, warum diese Reaktion einmal sinnvoll war und wie dein System nach und nach lernen kann, dass du heute mehr Möglichkeiten hast.

Was ist Nervensystem - Coaching?

Nervensystem – Coaching ist eine körperorientierte Form der Begleitung, bei der wir nicht nur darüber sprechen, was du denkst und warum du dich auf eine bestimmte Weise verhältst. Wir beziehen auch mit ein, was dein Körper in einer Situation wahrnimmt und wie dein autonomes Nervensystem darauf reagiert.

Denn viele unserer Muster bestehen nicht nur aus Gedanken.

Der Glaubenssatz „Ich darf niemanden enttäuschen“ kann sich gleichzeitig wie Druck im Brustkorb, ein Kloß im Hals und der sofortige Impuls anfühlen, deine eigene Grenze wieder zurückzunehmen.

Der Gedanke „Er zieht sich zurück“ kann innerhalb weniger Sekunden Unruhe, Herzklopfen, Gedankenkreisen und den Drang auslösen, sofort eine Nachricht zu schreiben oder die Situation zu klären.

Und die Überzeugung „Meine Bedürfnisse sind zu viel“ kann dazu führen, dass du in einem Gespräch plötzlich keinen Zugang mehr zu dem hast, was du eigentlich sagen wolltest.

Im Nervensystem – Coaching schauen wir deshalb nicht nur darauf, was du anders denken oder tun solltest. Wir richten die Aufmerksamkeit darauf, was unmittelbar vorher in deinem Körper passiert und welche Schutzreaktion gerade „das Steuer“ übernommen hat.

Du lernst, diese Reaktionen früher wahrzunehmen, besser zu verstehen und ihnen nicht mehr vollkommen ausgeliefert zu sein.
Mit der Zeit können dadurch neue Erfahrungen entstehen:
Eine Grenze auszusprechen, ohne dich danach vollständig schuldig zu fühlen.
Einen Konflikt auszuhalten, ohne sofort alles reparieren zu müssen.
Oder den Rückzug eines anderen Menschen wahrzunehmen, ohne dich dabei selbst zu verlieren.

Was dein autonomes Nervensystem eigentlich macht

Dein autonomes Nervensystem steuert viele Vorgänge in deinem Körper, über die du nicht bewusst nachdenken musst. Dazu gehören unter anderem dein Herzschlag, deine Atmung, deine Verdauung, deine Muskelspannung und ein großer Teil deiner körperlichen Stressreaktionen.

Eine seiner wichtigsten Aufgaben besteht darin, dich zu schützen.

Dafür überprüft dein System fortlaufend, ob eine Situation sicher, unsicher oder möglicherweise gefährlich ist. Diese Einschätzung geschieht sehr schnell und größtenteils automatisch. Dein Körper reagiert deshalb manchmal schon, bevor du bewusst verstanden hast, was dich gerade so getroffen hat.

Dabei greift dein System nicht nur auf das zurück, was objektiv im Hier und Jetzt geschieht sondert es bezieht auch frühere Erfahrungen mit ein.

Wenn du beispielsweise früh gelernt hast, dass Streit zu Rückzug, Liebesentzug oder Unsicherheit führt, kann ein heutiger Konflikt eine starke körperliche Reaktion auslösen, obwohl du rational weißt, dass eine Meinungsverschiedenheit nicht automatisch das Ende einer Beziehung bedeutet.

Wenn du erlebt hast, dass du vor allem dann Anerkennung bekommen hast, wenn du pflegeleicht, hilfsbereit oder leistungsfähig warst, kann sich das Setzen einer Grenze heute gefährlich anfühlen.

Und wenn Nähe in deinem Leben nicht nur mit Geborgenheit, sondern auch mit Erwartungen, Druck oder fehlender Selbstbestimmung verbunden war, kann dein Körper auf Berührung oder Intimität mit Anspannung und Rückzug reagieren, obwohl du dir eigentlich Verbindung wünschst.

Dein Nervensystem macht das nicht, um dich zu sabotieren. Es nutzt das, was es gelernt hat, um dich möglichst schnell zu schützen.

Woran erkenne ich ein dysreguliertes Nervensystem?

Ein dysreguliertes Nervensystem bedeutet nicht, dass mit dir etwas kaputt oder grundsätzlich falsch ist. Es bedeutet vereinfacht, dass dein System Schwierigkeiten hat, nach einer Belastung wieder in einen Zustand zurückzufinden, in dem du dich ausreichend sicher, präsent und handlungsfähig fühlst.

Vielleicht bist du häufig innerlich angespannt und kannst kaum abschalten. Deine Gedanken kreisen, du bist schnell gereizt, kontrollierst viel oder hast das Gefühl, ständig etwas tun zu müssen.

Vielleicht bemerkst du aber auch das komplette Gegenteil. Du fühlst dich müde, schwer oder innerlich wie abgeschaltet. Selbst kleine Aufgaben überfordern dich, du schiebst Dinge vor dir her oder ziehst dich zurück, obwohl du dich eigentlich nach Kontakt und Lebendigkeit sehnst.

Manche Frauen wechseln zwischen beiden Zuständen. Sie funktionieren lange, übernehmen Verantwortung und halten unglaublich viel aus, bis plötzlich gar nichts mehr geht. Dann folgt Erschöpfung, Rückzug oder das Gefühl, nur noch im Bett liegen und von niemandem etwas hören zu wollen.

Auch starke Reaktionen in Beziehungen können damit zusammenhängen. Du analysierst jede Veränderung im Verhalten deines Partners, passt dich sofort an seine Stimmung an oder fühlst dich körperlich alarmiert, sobald er distanzierter wirkt. Vielleicht kannst du nach einem Streit kaum schlafen, denkst stundenlang über jedes Wort nach oder brauchst dringend seine Bestätigung, damit dein Körper wieder zur Ruhe kommt.

Weitere Anzeichen können sein, dass du deine Bedürfnisse kaum spürst, dich schnell für andere verantwortlich fühlst, schlecht Nein sagen kannst, Konflikten ausweichst oder in belastenden Momenten plötzlich keinen Zugang mehr zu deinen Worten und Gefühlen hast.

Keines dieser Anzeichen beweist allein, dass dein Nervensystem dysreguliert ist. Körperliche oder psychische Beschwerden können viele Ursachen haben und sollten bei Bedarf medizinisch oder psychotherapeutisch abgeklärt werden.
Sie können jedoch Hinweise darauf sein, dass dein System sehr viel Zeit im Schutzmodus verbringt.

Fight, Flight, Freeze und Fawn: Wie dein Körper versucht, dich zu schützen

Wenn dein System Gefahr wahrnimmt, stehen ihm verschiedene Schutzreaktionen zur Verfügung. Häufig werden sie als Fight, Flight, Freeze und Fawn beschrieben.

Bei Fight geht dein System eher in den Kampf. Du wirst wütend, gereizt oder möchtest dich verteidigen. Vielleicht diskutierst du lange, wirst lauter oder spürst einen starken inneren Druck.

Bei Flight entsteht der Impuls, der Situation zu entkommen. Das kann bedeuten, dass du körperlich gehen möchtest. Es kann sich aber auch als ständige Beschäftigung, Perfektionismus, Gedankenkreisen oder das Bedürfnis zeigen, alles möglichst schnell zu lösen.

Freeze fühlt sich häufig wie Erstarrung an. Du kannst nicht mehr klar denken, findest keine Worte oder spürst deinen Körper kaum noch. Manche Frauen wissen erst Stunden später, was sie eigentlich hätten sagen oder tun wollen.

Fawn beschreibt starke Anpassung und Beschwichtigung. Im deutschsprachigen Raum wird er auch als Bambi-Reflex genannt. Du versuchst, die Stimmung des anderen zu verbessern, gibst nach, erklärst dich oder stellst deine eigenen Bedürfnisse zurück, damit die Verbindung nicht gefährdet wird.

Diese Zustände laufen nicht immer sauber getrennt voneinander ab.
Du kannst innerlich wütend sein und gleichzeitig lächeln und nachgeben.
Du kannst unbedingt weglaufen wollen und dich trotzdem wie festgefroren fühlen.
Oder du funktionierst nach außen weiter, während du dich innerlich längst nicht mehr wirklich anwesend fühlst.

Es geht deshalb nicht darum, dich in eine feste Kategorie einzuordnen. Entscheidend ist, deine ganz persönliche Reaktion kennenzulernen.

Warum sich Nervensystemreaktionen besonders in Beziehungen zeigen

Unsere engsten Beziehungen berühren oft genau jene Stellen in uns, an denen wir uns nach Nähe sehnen und gleichzeitig besonders verletzlich sind.

Wenn dir ein Mensch wichtig ist, bekommt sein Verhalten für dein System eine andere Bedeutung als das Verhalten eines Fremden. Ein kurzer Rückzug kann sich plötzlich wie Ablehnung anfühlen. Ein gereizter Ton kann die Angst auslösen, etwas falsch gemacht zu haben. Eine Grenze deines Partners kann in dir den Eindruck wecken, nicht mehr geliebt oder gebraucht zu werden.

Dann reagierst du möglicherweise nicht nur auf das, was gerade tatsächlich zwischen euch passiert. Dein Körper reagiert gleichzeitig auf alles, was diese Situation in dir berührt (und diese Reaktion kann sehr alt sein).

Genau deshalb lassen sich Beziehungsmuster häufig nicht allein mit guten Vorsätzen verändern.

Du kannst dir vornehmen, beim nächsten Mal ruhig zu bleiben. Wenn dein Nervensystem die Distanz deines Partners aber als drohenden Verlust einordnet, übernimmt möglicherweise wieder der alte automatische Schutzmechanismus.

Du kannst wissen, dass du nicht für seine Gefühle verantwortlich bist. Wenn dein System Verbindung bisher vor allem durch Anpassung gesichert hat (bspw. in der Kindheit), fühlt es sich trotzdem verdammt riskant und fast schon sehr lebenbedrohlich an, ihn mit seiner Enttäuschung „allein“ zu lassen.

Du kannst dir Nähe wünschen und sie in dem Moment, in dem sie entsteht, plötzlich als Druck erleben.

Nervensystemarbeit hilft dir dabei, diese Reaktionen nicht länger nur als persönliches Versagen zu betrachten. Du beginnst zu verstehen, was dein System gerade schützen möchte und warum du immer wieder in dieselben Beziehungsmuster, People-Pleasing-Reaktionen oder Dynamiken emotionaler Abhängigkeit gerätst.

Was Regulation wirklich bedeutet

Ein reguliertes Nervensystem ist nicht immer ruhig, entspannt und ausgeglichen.

Regulation bedeutet auch nicht, dass du nie wieder wütend, traurig, ängstlich oder getriggert bist. Alle diese Gefühle gehören zu einem lebendigen menschlichen Leben.

Regulation bedeutet vielmehr, dass dein System flexibel reagieren kann.
Du kannst Aktivierung spüren, ohne vollständig von ihr übernommen zu werden.
Du kannst nach einer Belastung wieder zurückfinden. Du bleibst eher in Kontakt mit dir und hast mehr als nur eine automatische Reaktion zur Verfügung.

Vielleicht spürst du die Angst vor einem Konflikt und kannst trotzdem sagen, was dir wichtig ist.
Vielleicht bist du traurig über den Rückzug eines (geliebten) Menschen, ohne sofort an deinem eigenen Wert zu zweifeln.
Vielleicht merkst du, dass du gerade überfordert bist und erlaubst dir eine Pause, bevor dein Körper dich vollkommen ausbremst.

Innere Sicherheit bedeutet dabei nicht, dass im Außen immer alles sicher und harmonisch sein muss. Sie entsteht auch und vor allem durch die Erfahrung, dass du dich selbst wahrnehmen, ernst nehmen und unterstützen kannst, wenn etwas schwierig wird.

Warum „Beruhige dich einfach“ meistens nicht funktioniert

Viele Frauen haben bereits Atemübungen, Meditationen, Yoga oder andere Methoden ausprobiert, um ihr Nervensystem zu beruhigen. Einige erleben damit eine deutliche Entlastung. Andere wiederrum merken, dass eine Übung zwar kurz hilft, die nächste schwierige Situation aber trotzdem wieder dieselbe Reaktion auslöst.

Das liegt unter anderem daran, dass Nervensystemregulation mehr ist als „nur“ Entspannung.

Wenn du einen aktivierten Zustand möglichst schnell loswerden möchtest, kann sogar daraus neuer Druck entstehen. Dann versuchst du nicht mehr nur, mit einer schwierigen Situation umzugehen, sondern bewertest zusätzlich deine Reaktion auf diese Situation als falsch.

Auch eine Atemübung passt nicht zu jedem Menschen und zu jedem Zustand. Was eine Frau beruhigt, kann sich für eine andere unangenehm, wirkungslos oder sogar überfordernd anfühlen.

Deshalb arbeite ich nicht mit einer festen Liste von Übungen, die du nur konsequent genug anwenden musst. Wir schauen gemeinsam, was dein System tatsächlich wahrnimmt, was dir im jeweiligen Moment hilft und welche Form von Regulation zu dir passt.

Manchmal braucht dein Körper Bewegung. Manchmal Orientierung im Raum. Manchmal Kontakt, Halt oder eine Pause. Und manchmal braucht er zunächst die Erlaubnis, dass die vorhandene Reaktion da sein darf, ohne sofort verändert werden zu müssen.

Was ist NESC?

NESC steht für NeuroEmbodied Soul Centering® und ist eine körperorientierte und traumasensible Coaching-Methode, die von der Diplom-Psychologin Britta Kimpel entwickelt wurde.

Der Name beschreibt die verschiedenen Ebenen, die in dieser Arbeit zusammenkommen.

„Neuro“ steht für das Wissen über Gehirn, Stressreaktionen und das autonome Nervensystem.
„Embodied“ bedeutet, dass wir den Körper und seine Signale aktiv in den Coachingprozess einbeziehen.
„Soul Centering“ beschreibt die Rückverbindung mit dir selbst, deiner eigenen Wahrnehmung, deinen Werten und dem, was sich für dich wirklich stimmig anfühlt.

Für mich ist genau diese Verbindung so wertvoll, weil sie weder nur im Kopf bleibt noch den Körper auf ein paar Entspannungsübungen reduziert.

NESC arbeitet unter anderem mit Körperwahrnehmung, Orientierung im Hier und Jetzt, Bewegung, Co-Regulation, Embodiment, inneren Bildern und der bewussten Wahrnehmung von Empfindungen und Gefühlen. Welche Elemente wir einsetzen, richtet sich danach, was du gerade brauchst und wie viel Aktivierung dein System im jeweiligen Moment halten kann.

Es gibt deshalb keinen starren Ablauf, den jede Frau durchlaufen muss. Wir versuchen auch nicht, deinen Körper zu zwingen, möglichst schnell ruhig zu werden.

Wir arbeiten prozessorientiert. Das bedeutet, dass wir mit dem beginnen, was sich in diesem Moment tatsächlich zeigt.

Wie läuft ein Nervensystem-Coaching bei mir ab?

Zu Beginn sprechen wir darüber, was dich gerade beschäftigt. Das kann eine konkrete Situation sein, etwa ein Streit mit deinem Partner, eine Grenze, die du nicht aussprechen konntest, oder das Gefühl, nach seinem Rückzug vollkommen die innere Sicherheit zu verlieren.

Es kann aber auch sein, dass du noch gar nicht genau weißt, worum es geht. Vielleicht spürst du nur, dass du dauerhaft angespannt, erschöpft oder innerlich weit weg von dir bist.

Während unseres Gesprächs achten wir nicht nur auf den Inhalt deiner Worte. Wir schauen auch darauf, was in deinem Körper geschieht, während du über das Thema sprichst und da reinfühlst.

Vielleicht hältst du plötzlich die Luft an. Oder deine Schultern werden fest, dein Körper fängt an zu kribbeln oder zu jucken. Du spürst einen Druck im Brustkorb oder bemerkst, dass du von einer Sekunde auf die andere kaum noch etwas fühlst.

Diese Reaktionen sind keine „Störung“ in unserer Session sondern ein sehr wichtiger Teil davon.

Gemeinsam verlangsamen wir den Prozess so weit, dass du wahrnehmen kannst, was gerade geschieht, ohne davon überschwemmt zu werden. Ich unterstütze dich dabei, dich im Hier und Jetzt zu orientieren, Empfindungen zu benennen und herauszufinden, was deinem Körper in diesem Moment mehr Halt geben könnte.

Manchmal arbeiten wir mit kleinen Bewegungen, inneren Bildern oder einem körperlichen Anker. Manchmal braucht es vor allem Raum, in dem ein Gefühl da sein darf, ohne sofort erklärt oder weggemacht zu werden.

Am Ende geht es nicht darum, dass du die Sitzung vollkommen entspannt verlässt. Wichtiger ist, dass du dich selbst etwas besser verstehst, deine Reaktion weniger verurteilst und eine neue Erfahrung mitnimmst, auf die dein System später zurückgreifen kann.

Unser Nervensystem reguliert sich nicht ausschließlich allein.

Menschen lernen Sicherheit ursprünglich in Beziehung. Über Stimme, Blickkontakt, Körperhaltung, Verlässlichkeit und die Erfahrung, dass jemand präsent bleibt, auch wenn wir aufgewühlt sind.

Auch im Nervensystem-Coaching spielt diese Co-Regulation eine Rolle. Ich versuche nicht, deine Reaktion von außen zu kontrollieren oder dir zu sagen, wie du dich fühlen solltest. Ich bleibe mit dir in Kontakt, während du lernst, mit dem in Kontakt zu bleiben, was in dir geschieht.

Gerade Frauen, die lange alles allein getragen haben, erleben häufig zum ersten Mal, dass sie nicht funktionieren, erklären oder sich zusammenreißen müssen, damit jemand bei ihnen bleibt. Genau diese Erfahrung ist für unser Nervensystem von imenser Bedeutung, weil es genau dadurch lernt, dass es auch anders geht.

Mit der Zeit kann aus dieser gemeinsamen Regulation Stück für Stück mehr Selbstregulation entstehen. Du lernst besser zu erkennen, was in dir passiert und was du brauchst, um dich selbst wieder zu unterstützen und zu „regulieren“.

Nervensystem-Coaching soll dich nicht zu einem dauerhaft ruhigen Menschen machen. Es entfernt nicht jede unangenehme Emotion und verspricht auch nicht, dass du nie wieder in ein altes Muster fällst.

Es geht auch nicht darum, jede Reaktion mit deiner Kindheit zu erklären oder hinter jeder Belastung automatisch ein Trauma zu vermuten.

Und es geht nicht darum, deinen Partner, deinen Beruf oder andere schwierige Lebensumstände einfach besser „auszuhalten“.

Manchmal ist eine Situation tatsächlich nicht gut für dich. Regulation soll dich nicht daran hindern, das zu erkennen.
Im Gegenteil: Wenn dein System nicht mehr ausschließlich mit Überleben, Anpassung oder innerem Alarm beschäftigt ist, kannst du häufig klarer wahrnehmen, was du wirklich möchtest und welche Entscheidung zu dir passt.

Nervensystem-Coaching ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei akuten psychischen Krisen, schweren psychischen Erkrankungen oder Beschwerden, die medizinisch abgeklärt werden müssen, braucht es einen entsprechenden fachlichen Rahmen.

Nervensystem-Coaching kann gut zu dir passen, wenn du dich selbst bereits viel reflektiert hast, deine Reaktionen aber trotzdem nicht nachhaltig verändern kannst.

Vielleicht funktionierst du schon so lange, dass du kaum noch bemerkst, wie angespannt oder erschöpft du eigentlich bist. Vielleicht fällt es dir schwer, deine Bedürfnisse zu spüren, Grenzen zu setzen oder in Konflikten bei dir zu bleiben.

Vielleicht gerätst du in Beziehungen schnell in Verlustangst, emotionale Abhängigkeit oder People Pleasing. Du fühlst dich für die Stimmung deines Partners verantwortlich, kannst seinen Rückzug kaum aushalten oder passt dich immer wieder an, obwohl du dir fest vorgenommen hattest, es dieses Mal nicht zu tun.

Vielleicht möchtest du Nähe, merkst aber, dass dein Körper bei Berührung oder Intimität anspannt. Oder du weißt, dass eine Beziehung dir nicht guttut, kannst dich innerlich aber trotzdem nicht lösen.

Du musst dein Muster nicht bereits vollständig verstanden haben. Du musst deinen Körper auch nicht besonders gut spüren können. Gerade das fehlende Körpergefühl, die innere Leere oder das Gefühl, nur noch im Kopf zu leben, können ein sinnvoller Ausgangspunkt für diese Arbeit sein.

Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort.

Dein Nervensystem wurde durch viele Jahre oder Jahrzehnte an Erfahrungen geprägt. Manche Veränderungen werden sehr schnell spürbar. Andere entstehen durch viele kleine Momente, in denen dein Körper etwas Neues erlebt.

Vielleicht merkst du zuerst, dass du eine Reaktion früher erkennst. Später entsteht ein kurzer Moment zwischen dem Trigger und deinem bisherigen Verhalten. Und irgendwann stellst du fest, dass du in einer Situation anders gehandelt hast, ohne dich dafür mit aller Kraft kontrollieren zu müssen.

Diese kleinen Veränderungen sind nicht unbedeutend. Sie zeigen, dass dein System beginnt, neue Möglichkeiten zu entwickeln.

Wie lange dieser Prozess dauert, hängt von deiner Geschichte, deiner aktuellen Lebenssituation, deiner Belastung und davon ab, wie stabil und sicher dein Alltag im Moment ist.

Ich möchte dir keine feste Zeit versprechen. Mir ist wichtiger, dass Veränderung nicht durch Druck entsteht, sondern in einem Tempo, das dein System wirklich mitgehen kann.

Nervensystemarbeit bildet das Fundament meiner Begleitung, weil unsere Muster sich nicht nur in Gedanken, sondern auch körperlich zeigen.

Gleichzeitig kann (und ist in den meisten Fällen auch der Fall) hinter einer starken Nervensystemreaktion ein tiefer Glaubenssatz wirken. Vielleicht ist ein Teil von dir noch immer überzeugt, dass du verlassen wirst, wenn du eine Grenze setzt, oder dass du dich anpassen musst, damit du geliebt wirst.

Dann können neue Erfahrungen von Sicherheit sehr viel verändern. Manchmal reicht es jedoch nicht, nur den Körper zu beruhigen, wenn das alte unbewusste Programm im Hintergrund weiterhin aktiv ist.

Genau deshalb nutze ich ergänzend Hypnose mit dem Simpson Protocol, wenn es zu dir und deinem Thema passt.

Mit der Nervensystemarbeit unterstützen wir deinen Körper dabei, neue Reaktionen und mehr innere Sicherheit zu entwickeln.
Mit der Hypnose können wir tiefer liegende Glaubenssätze und unbewusste Verknüpfungen einbeziehen, ohne dass du alles erzählen oder erneut vollständig durchleben musst.

Du musst dich dabei nicht für eine Methode entscheiden. Wir schauen gemeinsam, welche Ebene gerade wichtig ist und was dich tatsächlich weiterbringen kann.

Du musst nicht erst vollkommen zusammenbrechen, damit deine Reaktion ernst genommen werden darf

Viele Frauen suchen erst dann Unterstützung, wenn fast nichts mehr geht. Sie haben lange funktioniert, durchgehalten und sich eingeredet, dass andere Menschen viel größere Probleme haben.

Vielleicht denkst auch du, dass du dich einfach mehr zusammenreißen müsstest.
Dass du zu empfindlich bist oder deine Beziehung gar nicht so schlimm ist.
Vielleicht kannst du dein Leben nach außen noch gut bewältigen und merkst trotzdem, dass du innerlich immer weiter von dir selbst wegkommst und dich Stück für Stück mehr verlierst.

Du musst nicht warten, bis dein Körper dich vollständig zum Stillstand bringt.

Es reicht, dass du spürst, dass du so nicht mehr weitermachen möchtest. Dass du deine eigenen Bedürfnisse wieder wahrnehmen, in Beziehungen mehr bei dir bleiben und dich nicht länger ausschließlich über Anpassung, Leistung oder die Bestätigung eines anderen Menschen sicher fühlen möchtest.

In einem kostenlosen Kennenlerngespräch schauen wir gemeinsam darauf, wo du gerade stehst, was dich im Moment am meisten belastet und ob Nervensystem – Coaching zu dir und deinem Thema passt.

Du musst dafür noch nicht genau wissen, was du brauchst. Vielleicht beginnt der erste Schritt damit, dass du deine Reaktion nicht mehr gegen dich verwendest, sondern neugierig darauf wirst, was dein Körper dir schon lange zu sagen versucht.

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Rezension von Miriam

Ich durfte bei Aleksandra meine erste Hypnosesitzung erleben. Bereits im Vorfeld erhielt ich einen umfassenden Anamnese- und Aufklärungsbogen, was mir geholfen hat, mich mit meinem Anliegen auseinanderzusetzen und mir eine Vorstellung zu machen, was eine Hypnose ist.
Aleksandra klärte mich auf eine klare und empathische Weise über den Ablauf auf.
Sie stellte präzise Fragen zu meinem Anliegen. Dies gab mir ein Gefühl, wirklich verstanden zu werden. Sie gab mir wertvolle Tipps, wie ich mein Anliegen wohlwollend und stärkend formulieren konnte. Das Resultat fügte Aleksandra passend in die Hypnose ein.
Während der Hypnosesitzung wurde ich einfühlsam begleitet. Mein Anliegen hatte mit traumatischen Erfahrungen in der Kindheit zu tun. Ich konnte in eine tiefe Entspannung eintauchen und fühlte mich während der ganzen Sitzung stets gehalten und sicher.
Nach der Sitzung spürte ich eine deutlich positive Veränderung, welche sich in den nächsten Tagen verstärkte. Ich habe mehr innere Klarheit gewonnen und empfinde einen tiefen inneren Frieden. Diese Erfahrung hat mir geholfen, mein Anliegen aus einer neuen Perspektive zu sehen und wohlwollend das Anliegen abschließen zu können.
Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung und kann die Hypnosesitzung jedem empfehlen, der nach einer unterstützenden, tiefe und wirkungsvolle Methode sucht. Es war für mich eine wertvolle und bereichernde Erfahrung, meine tiefen Kindheitsprägungen aufzulösen.
Herzlichen Dank Aleksandra!

Rezension von Denise

Ich bin mit einem eher diffusen, innerlich großen Thema in unsere Sitzung gegangen – mit dem Wunsch, mich wieder vollständiger zu fühlen, mehr in mir selbst anzukommen und energetisch freier zu werden. Obwohl ich nicht genau eingrenzen konnte, worum es eigentlich ging, hatte ich das Gefühl, dass etwas in meinem Feld nicht ganz stimmig war – und dass es an der Zeit war, Klarheit zu finden.
Aleksandra hat diesen Prozess von Anfang an mit sehr viel Achtsamkeit, Einfühlungsvermögen und Klarheit begleitet. Ihre Präsenz und die Struktur der Arbeit mit dem Simpson Protocol haben mir das Gefühl von Sicherheit und Vertrauen gegeben, sodass ich mich auf alles einlassen konnte, was sich zeigen wollte.
Während der Hypnose wurde deutlich, dass sich seelische Anteile oder Energien bei mir befanden, die nicht zu mir gehörten – und dennoch über lange Zeit bei mir waren. Durch ihre ruhige und feinfühlige Begleitung konnten genau diese Anteile gesehen, gewürdigt und schließlich gelöst werden. Es war ein sehr tiefer, gleichzeitig sanfter Prozess, den ich auf einer seelischen Ebene als stimmig und heilsam erlebt habe.
Seit der Sitzung fühle ich mich klarer, verbundener mit mir selbst. Es ist, als wäre etwas in meinem System wieder in eine ursprüngliche Ordnung zurückgekehrt – etwas, das sich lange unklar oder schwer angefühlt hatte.
Diese Erfahrung war nicht nur emotional befreiend, sondern hat auch auf meinem spirituellen Weg eine wichtige neue Tür geöffnet. Ich danke Aleksandra von Herzen für diese wertvolle, achtsame Arbeit und ihre kompetente Begleitung. Ich werde auf jeden Fall eine weitere Session buchen und mich begleiten lassen.

Rezension von Sophie

Ich durfte bereits mehrere Hypnosesitzungen bei Aleksandra erleben – unter anderem zu Themen wie Abnehmen, Selbstwert und alte Muster aus der Kindheit.
Schon nach der ersten Sitzung hab ich direkt gemerkt, dass sich was verändert hat. Ich war plötzlich klarer, selbstbewusster und irgendwie mehr bei mir selbst.
Ganz ehrlich: Am Anfang war ich ziemlich nervös und auch ein bisschen skeptisch, ob ich mich überhaupt darauf einlassen kann. Aber Aleksandra hat sich total viel Zeit genommen, alles in Ruhe erklärt und mich da abgeholt, wo ich war. Mit ihrer ruhigen, vertrauensvollen Art hat sie es geschafft, dass ich mich schnell entspannen und wirklich öffnen konnte – ohne Druck, ohne Bewertung.
Während der Sitzungen habe ich mich sehr sicher gefühlt – verstanden, gesehen und ernst genommen. Es war nie unangenehm oder komisch.
Was ich an Aleksandra besonders schätze, ist ihre Mischung aus Sanftheit, Klarheit, Struktur und auch einem angenehmen Sinn für Humor.
Sie weiß genau, was sie tut, und trotzdem fühlt sich nichts steif oder „therapeutisch“ an – sondern menschlich und offen.
Heute bin ich gelassener, traue mich mehr, kann besser „Nein“ sagen und gehe viel bewusster mit meinen Gefühlen um.
Ich hätte nie gedacht, dass Hypnose so viel in Bewegung bringen kann – aber ich bin richtig froh, dass ich’s ausprobiert habe.
Wer an sich arbeiten will, egal ob mit einem konkreten Thema oder einfach, um sich selbst näherzukommen: Ich kann Aleksandra wirklich von Herzen empfehlen.